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Adresse & Anfahrt

Museum (Haupthaus)

Museumsplatz 2
21073 Hamburg

Tel. 040/42871-3609

▸ weitere Infos

Öffnungszeiten

Das Museum ist Di-So in der Zeit von 10.00-17.00 Uhr für Sie geöffnet.

Eintrittspreise

Erwachsene: 6 Euro
Ermäßigt: 4 Euro
Bis 17 Jahren frei
Inhaber der HamburgCARD ermäßigt

Der Eintritt berechtigt zum Besuch aller Häuser des Museums.

Für Gruppen und bei einigen Sonderveranstaltungen gelten gesonderte Eintrittspreise

 

Demnächst: EisZeiten

Archäologisches Museum Hamburg und Museum für Völkerkunde Hamburg zeigen große Doppelausstellung

Gigantische Gletscher, extreme Kälte und riesige Mammuts: Kaum eine Periode der Vorzeit fasziniert die Menschen so sehr wie die Eiszeit. Auch heute prägen Gletscher und Eis die Lebenswelten in den arktischen Regionen – genauso wie bei uns vor 12.000 Jahren. Dort leben indigene Gemeinschaften teilweise noch in der nomadischen Tradition eiszeitlicher Jäger. Im Rahmen der großen Doppelausstellung “EisZeiten” führen das Archäologische Museum Hamburg und das Museum für Völkerkunde Hamburg ihre Besucher vom 18. Oktober 2016 bis 14. Mai 2017 in diese einzigartige Welt. Erstmals soll in einem gemeinschaftlichen Ausstellungsprojekt der Frage nachgegangen werden, was die extremen klimatischen Bedingungen für die Menschen bedeuten. Dazu wird im Archäologischen Museum Hamburg die Teilausstellung “Die Kunst der Mammutjäger” und im Museum für Völkerkunde Hamburg die Teilausstellung “Menschen des Nordlichts” gezeigt.

Die Teilausstellung "EisZeiten" im Archäologischen Museum:

Vor mehr als 35.000 Jahren entstand die älteste figürliche Kunst der Menschheit. Diese archäologischen Zeugnisse der Eiszeit ruhen gut bewacht in den Tresoren großer internationaler Museen und finden weltweit Beachtung. Die aus Elfenbein, Knochen oder Stein geschnitzten Figuren wurden mit großer Kunstfertigkeit geschaffen. Mammut, Löwe oder Wildpferd waren beliebte Motive der eiszeitlichen Künstler – aber auch wunderbar abstrakte Frauenfiguren in vielen Varianten, die sogenannten Venusstatuetten.
Erstmals können nun besonders spektakuläre Kunstwerke aus Mammut-Elfenbein von russischen Fundplätzen in Deutschland präsentiert werden. Dem Archäologischen Museum Hamburg ist es gelungen, noch nie außerhalb Russlands gezeigte Originale aus der Kunstkammer St. Petersburg, dem ältesten Museum Russlands, nach Hamburg zu holen. Die Originalfunde aus Kostenki, einem eiszeitlichen Jagdlager am Don, sind bislang nur Wissenschaftlern zugänglich – jetzt sind diese Juwelen der Eiszeitforschung für wenige Wochen in Hamburg im Original zu erleben. Die Figuren stellen meist beleibte, unbekleidete Frauen dar. Zu den weiteren Kunstobjekten der Eiszeit zählen reich verzierte Jagdwaffen, Knochenflöten, Tierdarstellungen und Schmuckstücke.

Faszinierende Eiszeitkunst aus ganz Europa

Seit der Auffindung der ersten Venusstatuetten der Altsteinzeit faszinieren diese die Menschen. Die Deutungsmöglichkeiten der in ganz Europa verbreiteten Figuren sind vielfältig. Das Archäologische Museum Hamburg zeigt neben den einzigartigen Leihgaben aus St. Petersburg auch zahlreiche weltberühmte Kunstwerke der Eiszeit aus anderen Regionen Europas.

Eine mehr als 35.000 Jahre alte Knochenflöte gilt als das bislang älteste Musikinstrument weltweit.
Die Kunst der Eiszeit ist in der Ausstellung in die Darstellung der damaligen Lebens-, Klima- und Umweltbedingungen eingebettet. Der Fokus ist dabei exemplarisch auf die späte Eiszeit in Norddeutschland gerichtet, die archäologisch nach berühmten Fundstätten als Hamburger Kultur, Rissener Stufe und Ahrensburger Kultur benannt wird. Von hier aus ermöglichen Vergleiche zu den heute in der arktischen Zone lebenden Völkern Querbezüge zur Ausstellung im Museum für Völkerkunde Hamburg.

Informationen:
Ausstellungslaufzeit: 18. Oktober 2016 bis 14. Mai 2017
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 4 Euro, bis 17 Jahren frei, Kombiticket für beide Ausstellungen: 12 Euro, ermäßigt 8 Euro
Ort: Museumsplatz 2, 21073 Hamburg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr

Neue Ausstellung im Stadtmuseum Harburg/Helms-Museum:

Aufbruch 86

ZoomDie vier Künstler v.l.: René Havekost, Udo Dettmann, Michael Heckert, Tomasz Zielinski
Die vier Künstler v.l.: René Havekost, Udo Dettmann, Michael Heckert, Tomasz Zielinski

Dass Harburgs vielfältige Kulturlandschaft die Menschen aus Hamburg und Umgebung anzieht und begeistert, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Schon seit den 1980er-Jahren gilt: Harburg muss sich als Kulturstandort nicht verstecken – hier ist seit vielen Jahren eine gelungene Mischung aus regionaler und internationaler Kunst beheimatet. Vom 24. Mai bis 3. Juli gibt das Stadtmuseum Harburg/Helms-Museum den Akteuren einer besonderen Epoche künstlerischen Aufbruchs eine Bühne: den Harburger Künstlern Udo Dettmann, Tomasz Zielinski, René Havekost und Michael Heckert. Unter dem Titel “Aufbruch 86” blickt die Ausstellung auf eine Kunstszene, die in den 80er-Jahren für viel Aufsehen sorgte, und dokumentiert jene Zeit anhand von Künstlerbiographien und wichtigen Werken.

Mitte der 80er-Jahre entwickelte sich in Harburg in verschiedenen leerstehenden Fabrikgebäuden und Lagerhallen eine junge kreative Kunstszene. 1987 fand im Helms-Museum eine viel beachtete Ausstellung mit Werken der Künstler Tomasz Zielinski, René Havekost und Michael Heckert statt. Die drei Künstler hatten, im Verbund mit vielen anderen Kultur-Engagierten, in dieser Zeit einen großen Einfluss auf die kulturelle Entwicklung des Stadtteils. Gemeinsam mit dem Künstler Udo Dettmann rief René Havekost 1999 den Kunstverein Harburger Bahnhof ins Leben. Beide waren dort zwei Jahre als künstlerische Leiter tätig.

Nach fast 30 Jahren soll die Ausstellung einen dokumentarischen Blick auf diese Zeit ermöglichen. Das Stadtmuseum Harburg/Helms-Museum stellt anhand der Biographien und zahlreicher Werke der vier Künstler die kulturelle Entwicklung im Hamburger Süden dar mit umfangreichem Fotomaterial, Texten, Zeitungsartikeln sowie vielen Original-Exponaten aus den letzten dreißig Jahren. Die 80er-Jahre waren geprägt von einer Aufbruchstimmung, die vielen Kunstprojekten in der Region eine nie dagewesene Schubkraft verlieh.

Die Ausstellung wird unterstützt durch die Sparkasse Harburg-Buxtehude.

Informationen:

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 22. Mai, 15.00 Uhr, Ausstellungslaufzeit: 24.Mai bis 3. Juli 2016
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 4 Euro, bis 17 Jahre frei
Ort: Museumsplatz 2, 21073 Hamburg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr