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Adresse & Anfahrt

Museum (Haupthaus)

Museumsplatz 2
21073 Hamburg

Tel. 040/42871-3609

▸ weitere Infos

Öffnungszeiten

Das Museum ist Di-So in der Zeit von 10.00-17.00 Uhr für Sie geöffnet.

Eintrittspreise

Erwachsene: 6 Euro
Ermäßigt: 4 Euro
Bis 17 Jahren frei
Inhaber der HamburgCARD ermäßigt

Der Eintritt berechtigt zum Besuch aller Häuser des Museums.

Für Gruppen und bei einigen Sonderveranstaltungen gelten gesonderte Eintrittspreise

 

Neue Ausstellung im Stadtmuseum Harburg/Helms-Museum:

Aufbruch 86

ZoomDie vier Künstler v.l.: René Havekost, Udo Dettmann, Michael Heckert, Tomasz Zielinski
Die vier Künstler v.l.: René Havekost, Udo Dettmann, Michael Heckert, Tomasz Zielinski

Dass Harburgs vielfältige Kulturlandschaft die Menschen aus Hamburg und Umgebung anzieht und begeistert, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Schon seit den 1980er-Jahren gilt: Harburg muss sich als Kulturstandort nicht verstecken – hier ist seit vielen Jahren eine gelungene Mischung aus regionaler und internationaler Kunst beheimatet. Vom 24. Mai bis 3. Juli gibt das Stadtmuseum Harburg/Helms-Museum den Akteuren einer besonderen Epoche künstlerischen Aufbruchs eine Bühne: den Harburger Künstlern Udo Dettmann, Tomasz Zielinski, René Havekost und Michael Heckert. Unter dem Titel “Aufbruch 86” blickt die Ausstellung auf eine Kunstszene, die in den 80er-Jahren für viel Aufsehen sorgte, und dokumentiert jene Zeit anhand von Künstlerbiographien und wichtigen Werken.

Mitte der 80er-Jahre entwickelte sich in Harburg in verschiedenen leerstehenden Fabrikgebäuden und Lagerhallen eine junge kreative Kunstszene. Unter dem Titel “Aufbruch 86” fand 1987 eine viel beachtete Ausstellung mit Werken der Künstler Tomasz Zielinski, René Havekost und Michael Heckert im Helms-Museum statt. Die drei Künstler hatten, im Verbund mit vielen anderen Kultur-Engagierten, in dieser Zeit einen großen Einfluss auf die kulturelle Entwicklung des Stadtteils. Gemeinsam mit dem Künstler Udo Dettmann rief René Havekost 1999 den Kunstverein Harburger Bahnhof ins Leben. Beide waren dort zwei Jahre als künstlerische Leiter tätig.

Nach fast 30 Jahren soll nun die Ausstellung “Aufbruch 86” unter dem gleichen Titel und am gleichen Ort einen dokumentarischen Blick auf diese Zeit ermöglichen. Das Stadtmuseum Harburg/Helms-Museum stellt anhand der Biographien und zahlreicher Werke der vier Künstler die kulturelle Entwicklung im Hamburger Süden dar mit umfangreichem Fotomaterial, Texten, Zeitungsartikeln sowie vielen Original-Exponaten aus den letzten dreißig Jahren. Die 80er-Jahre waren geprägt von einer Aufbruchstimmung, die vielen Kunstprojekten in der Region eine nie dagewesene Schubkraft verlieh.

Informationen:

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 22. Mai, 15.00 Uhr, Ausstellungslaufzeit: 24.Mai bis 3. Juli 2016
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 4 Euro, bis 17 Jahre frei
Ort: Museumsplatz 2, 21073 Hamburg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr

Ausgegraben. Harburg archäologisch - noch bis 10. April 2016

Das Archäologische Museum Hamburg führte von 2012 bis 2014 umfangreiche Ausgrabungen auf der Harburger Schlossinsel und im Bereich der Harburger Schloßstraße durch. Das Projekt war eine der bisher größten Stadtkerngrabungen Hamburgs und gehörte zu den größten archäologischen Grabungsprojekten dieser Art in Deutschland.

Im Anschluss an die Grabung haben die Archäologen nun die historischen Überlieferungen mit den aktuellen Grabungsergebnissen verknüpft und präsentieren ihre Ergebnisse zur früheste Stadtgeschichte Harburgs noch bis 10. April 2016 in einer Ausstellung.

Die Harburger Schloßstraße – ein spannendes Geschichtsbuch unter der Erde

Die Wissenschaftler hatten bei dieser Grabung zwei Jahre und sieben Monate lang die Gelegenheit, einen besonders geschichtsträchtigen Ort zu untersuchen. Auf dem Grabungsareal wurde im 10. Jahrhundert die sogenannte Horeburg, die “Burg im Sumpf”, errichtet und von hier aus wurden die Marschen des Hamburger Südens besiedelt. Die Entwicklung des heute im Harburger Binnenhafengebiet gelegenen mittelalterlichen Stadtkerns entlang der Schloßstraße stellt eine siedlungstopografische Besonderheit dar: Der Straßenverlauf hat sich über 800 Jahre nicht verändert – beste Voraussetzungen für die Archäologen, die frühe Siedlungsgeschichte Harburgs zu erforschen. Ziel der Forschungsarbeit war es, Licht ins Dunkel der Gründungszeit der Horeburg zu bringen und Neues über die Bedeutung Harburgs als früher Handelsplatz zu erfahren.

Was haben die Archäologen gefunden?

Die Ausgrabung auf dem 11.450 m² großen Baugebiet am Kaufhauskanal brachte eine Fülle von neuen Erkenntnissen zur Harburger Siedlungsgeschichte. Es wurden mehr als 6.000 Kubikmeter Erde bewegt, 13.000 Befunde erfasst und 36.000 Funde inventarisiert. Die untersuchten Schichten erzählten von den Anfängen Harburgs als Grenzfestung und dem späteren Herrschaftssitz der Harburger Herzöge, von dem Militärwesen des 17. und 18. Jahrhunderts und der Industrialisierung.

Mit der neuen Sonderausstellung will das Museum nun Licht ins Dunkel der Gründungszeit Harburgs bringen und neue Forschungsergebnisse zur Siedlungsentwicklung, Wirtschaftsweise, aber auch zum täglichen Leben der damaligen Harburger präsentieren. Die Ausstellung wird von einem museumspädagogischen Programm begleitet.

Informationen:

Ausstellungslaufzeit: 24. November 2015 bis 10. April 2016
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 4 Euro, bis 17 Jahren frei
Ort: Museumsplatz 2, 21073 Hamburg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr